Origami-Nadelbrief in Herbsttönen.

Heute schaffe ich es endlich mal das Geheimnis zu lüften, welche Dame ich beim Nadelkissentausch beglücken durfte.

Kurz zur Erinnerung: Mila hat zum Nadelkissentausch aufgerufen, eine Art Wichteln unter Bloggerinnen. Aufgabe: Kreire ein persönliches Nadelkissen für deine Zugeloste.

Die Zulosung ergab für mich Carmen mit ihrem Blog „roetsch. Ein Blog über Genähtes und Gesticktes aus Köln“. Und ihrem Blogbeitrag nach zu urteilen hat sie sich auch wirklich gefreut! 🙂 Dort findet ihr noch weitere Fotos und einen ausführlichen Bericht.

Diesmal aber zuerst die Bilder und dann mein Bericht!
Vielen lieben Dank dabei an Markus Ries, der die schönen Fotos bei strahlendstem Sonnenschein vor zwei Wochen geschossen hat.

Nadelbrief_frontNadelbrief_completeNadelbrief_closedNadelbrief_detail

Als Inspiration diente mir Carmens Steckbrief auf ihrem Blog sowie der Blog selbst. Anhand ihrer Beschreibung war mir sofort klar, dass es ein Nadelbrief werden sollte. Beim Ausflug auf dem Stoffmarkt Holland hat mich direkt dieser hübsche Fuchsstoff angelacht, der meine Ausgangsbasis wurde. Carmen hatte in dieser Zeit aktuelle Beiträge mit herbstlichen Farben, daher war die Kombination schnell gefunden. Und Füchse mag sie auch! Der bordeauxfarbene Baumwollstoff von Zuhause bot sich geradezu als Kombination an und der grüne Stoff wurde kurzfristig dazu gekauft. Komisch. sind ja alles meine Lieblingsfarben. 😀

Das Schnittmuster war eine harte Geduldprobe. Wie die anderen Bloggerinen richtig erkannt haben, war meine Idee ein Nadelbrief im Origami-Stil. Die Knoten in meinem Kopf haben diese Konstruktion jedoch zu einer Herausforderung gemacht. Hier Prototyp 1 mit noch mehreren Quadraten und falscher Schließkonstruktion:

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Puh, irgendwie hat es doch noch geklappt, aber ich habe so viel Zeit in diesen Nadelbrief investiert, wie in ein aufwendiges Kleid. Naja, wer von Logik nichts versteht, braucht Durchhaltevermögen! 🙂

Auf den Detailfotos seht ihr, dass ich in den Nadelbrief ein kleines Täschchen für eine Schere oder Garn sowie aufklappbare „Buchseiten“ integriert habe, die ich mit Bändern verziert habe.

Ich bin übrigens sehr stolz auf das Endergebnis. Zunächst nur zufrieden, während des Erstellens in blanker Panik und Sorge. Näht mal etwas, für jemanden, der auch was vom Nähen versteht, dann wisst ihr was ich meine 😉

Garniert wurde der Nadelbrief mit einer hübschen Karte von Markus, der den kleinen Prinzen nachgezeichnet und fotografiert hat. Wenn das nicht zum Fuchs passt, der gezähmt werden möchte. Übrigens, liebe Carmen, eine meiner Lieblingspassagen aus dem kleinen Prinzen 😉

Der Kreis hat sich also geschlossen! 🙂

Auf bald!

Sew.eryna

 

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Noch ein DIY-Bastel-Tag! Origami-Lichterkette

Diesmal kam bei meinem Basteltag eine Origami-Lichterkette heraus.

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Die Kranich-Ohrringe haben in mir das Interesse an Origami geweckt. Durch ein bisschen Stöbern im Internet bin ich dann auf dieses Tutorial gestoßen.

Also: Schnell Lichterkette gekauft (drauf geachtet dass das Ding nicht ausm 1 Euro-Laden ist und ein bisschen Sicherheitsstandards gerecht wird, und v.a. LED!), Transparentpapier für Lichterkrams gekauft und los gehts mit 3 Stunden Hörbüchern und Geduldstraining im Papierfalten!

Die Lichterwürfel sehen im Detail dann so aus:

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Nächstes Mal gibts wieder etwas Genähtes!

Basteltage. oder hipper: „DIY-Days“. Kranich-Ohrringe und Eichelkette

Lange lange ist mein letzter Blogeintrag her. Ich war jedoch nicht untätig in der ganzen Zeit! Ein Grund für keine Blogeinträge ist, dass es mir mittlerweile ein bisschen weh tut so schlecht fotografierte Bilder hochzuladen. Aber schlechte Kamera+dunkle kleine Zimmer+keine Ahnung von Bildbearbeitungsprogrammen führt leider zu semi-tollen Bildern. Die folgenden sind aber schon eine Verbesserung! Aufgenommen mit der Mitbewohnerinnencamera hier nun meine letzten DIY-Projekte.

Das erste Projekt: Kranich-Ohrringe.
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Ich habe mir in Prag mal so ein Paar gekauft, die aber im Laufe der Zeit kaputt gegangen sind. Hier nun meine Version:

Sie haben sich übrigens als gute Geburtstagsgeschenke erprobt und nehmen auch nicht allzu viel Zeit in Anspruch, sofern ihr bereits die Kunst des Kranichfaltens beherrscht. Ansonsten geht es euch wie mir mit ein paar Anfangsversuchen in groß, bis ihr sie ebenso in mini-klein beherrscht. Die finale Version besteht aus einem 3x3cm großen Blatt.
Hier also die Kurzanleitung:

  1. 1. Kranich-falten lernen–>Suchmaschine Anleitung finden oder Origami-Buch herauskramen
  2. 2. 2 Kraniche in 3x3cm Größe falten.
  3. Kraniche mit klarem Nagellack oder anderem durchsichtigen Lack bepinseln (macht die Kleenen robuster und lässt sie schön glänzen)
  4. Loch in den Kranich-Rücken pieksen, von unten (da befindet sich bereits ein Loch) einen Kettelstift durch, oben den Stift umbiegen, bis eine Öse entsteht.
  5. Eine einzelne Öse in die Kranich-Öse hängen, Ohrring dran, TADAAAA!

Das zweite Projekt: Eine Eichelkette.
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Eine Anleitung zu dem Projekt habe ich auf einem anderen Blog gefunden und das glücklicherweise zu der Zeit, wo es Blätter, Kastanien und Eicheln in Mengen rieselt.
Hier also der Verweis auf die Anleitung, die ich gefunden habe: DIY-Eichelkette
Und hier meine Version. Im Übrigen hat sich die Kette ebenfalls als gutes Geburtstagsgeschenk erwiesen!

In Kürze folgen zwei weitere Berichte zu meinen DIY-Projekten. 🙂