Staubrosa und Grau in den Frühling: Sweatshirt.

Der Frühling bringt immer den positiven Effekt mit sich, dass ich meine totgelagerten und unvollendeten Projekte in Augenschein nehme. Einige finden dann doch noch ihren Weg  aus der finsteren Schublade hinaus ins helle Tageslicht. Welch Befriedigung für das Hirn, endlich mit diesen Themen abschließen zu können. Letzte Woche habe ich von meinem endlosen Strickprojekt berichtet. Heute, quasi zu Band 2, möchte ich euch einen neuen, potenziellen Alltagsliebling vorstellen: Einen grauen Sweater.

Ursprünglich war ein grauer und langer Hoodie geplant, der einen pinken Farbverlauf verpasst bekommen sollte. Kopiert habe ich den Schnitt nach meinem damaligen Lieblingspullover, den ich um ein kleines bisschen vergrößern wollte. Irgend etwas ging dabei jedoch ordentlich schief und auch dieser Pullover lag nun über drei Jahre in der Schublade (hier könnt ihr euch den Zwischenstand von Januar 2015 anschauen).

Um diesmal keine Endlosgeschichte draus zu machen: Ich beschloss den Pullover komplett aufzutrennen und mit weiteren, grauen Resten zu einem Sweater zu verarbeiten.

Bloom-Sweater aus der La Maison Victor Ausgabe 3, Mai/ Juni 2017 in Größe 34.

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Fotos von Markus Ries.
(Danke für das wundervolle Wochenende, die vielen Fotoshootings, das tolle Essen und die Elumpantenmotivation ihr Zwei!)

Da die übrigen Sweatshirt-Reste einen anderen Grauton hatten, wählte ich zusätzlich Überbleibsel einer wunderschönen Viskose mit Blumenmuster aus, um diese zu überdecken (Beitrag zum Hauptprojekt folgt noch!). Da man mit Resten sowieso puzzlen muss, habe ich den breitesten Stücken das Blumenmuster und eine diagonale Naht verpasst. Bei einem Ärmel habe ich ebenfalls eine zusätzliche Naht mit Blumenmuster gesetzt, um diese auf gleicher Höhe mit dem Muster des Vorderteils enden zu lassen. Im Rückenteil habe ich eher aus Versehen ein zusätzliches Dreieck aus grauem Sweat eingefügt, da ich natürlich Vorder- und Rückenteil spiegelgleich zuschneiden musste.. Das rettende Dreieck macht das Rückenteil meiner Meinung nach sogar spannender. Zusätzlich habe ich seitlich einen Reißverschluss in Rosé angebracht. Das ursprüngliche Muster sieht zwei Reißverschlüsse vor, aber nach dem ersten war mein Geduldskontingent aufgebraucht, denn die Viskose löste sich unter meinen Fingern auf. Der weltschönste Reißverschluss ist es daher nicht, aber ich habe meinen Frieden damit gefunden.

Fazit: Der Pullover ist aus einem schönen Basic-Schnitt und bekommt durch das Muster und den Reißverschluss eine Aufwertung. Wie gesagt, Alltagsliebling-Potenzial.

Da endlich wieder der erste Mittwoch im Monat ist, darf beim MMM gestöbert werden.

Auf bald!

Marta. Seweryna.

 

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