Jerseykleid Tutorial Teil 2: Der Rock…

Ohjee..jetzt folgt Teil 2 zum Tutorial und ich muss mich vorab schon mal entschuldigen, da das ganze wohl ein bisschen chaotisch ausfallen könnte. Aber genau so chaotisch war nun mal mein Nähprozess. Lasst euch aber nicht abschrecken, da das Prinzip total einfach ist, aber meine Mathekenntnisse mich schier verzweifeln lassen haben.

HÄ? Kleid? Welches?! Wenn du noch keine Ahnung hast, schaue dir einfach hier Teil 1 an!

Bei Fragen, Unklarheiten, Kritik oder was auch immer, bitte fragt einfach! Ich kann auch gerne noch ein paar Bilder machen, falls manches nicht ausführlich genug ist. Und ich freue mich, wenn jemand dem Ganzen einen Versuch widmet und mir eine Rückmeldung gibt 🙂

Es gibt 2 Varianten, wie ihr den Rockteil machen könnt:

Zum Einen könnt ihr einen einfachen Rock machen (ungefähr wie diesen von Burda, sieht aber bisschen anders aus, da unserer aus Jersey ist), indem ihr den oberen Teil einfach rafft. Dazu habe ich jetzt keine Bilder, aber es gibt genügend Anleitungen hierzu im Internet. Aber hier mal meine Kurzanleitung:

Kleid mit gerafftem Rockteil

  1. Schneidet euren Stoff auf die gewünschte Länge plus 2-3 cm Saumzugabe und 2 cm um den Rock an euer Oberteil zu nähen. Die Breite des Rocks ist mindestens die gleiche Weite des Oberteils, um dieses dann daran nähen zu können. Damit der Rock schön fällt würde ich mind. nochmal die gleiche Breite eures Oberteils empfehlen.
  2. Näht die Seiten zusammen.
  3. Am oberen Teil (schon in der Nahtzugabe, damit man die Löcher später nicht sieht) näht ihr dann mit einer großen und geraden Sticheinstellung einmal entlang und lasst am Anfang und Ende ein paar Zentimeter Faden übrig, damit ihr daran ziehen könnt. Dann kann das Ganze gerafft werden. Und zwar auf die Breite des Oberteils. Hierfür nur an einem (Ober- oder Unter)Faden ziehen und darauf achten, dass eine gleichmäßige Raffung entsteht. Wenn ihr zufrieden seid, fixiert eure Raffungen nochmal mit einer Naht innerhalb der Nahtzugabe, dann kann beim Zusammennähen mit dem Oberteil nichts mehr verrutschen.
  4. Saum unten umbügeln und mit einem Zickzackstich feststeppen.
  5. Oben herum wieder ein bisschen nachdenken. Den Rock nun in euer Oberteil stecken, dabei darauf achten dass die rechten Seiten aufeinander liegen, also sich bedecken. Achtet darauf, dass eure Rocknaht an der Seite mit dem Oberteil abschließt oder hinten mittig positioniert ist. Nun zusammennähen, Kanten zusammengefasst versäubern, bügeln und fertig!

Zum Anderen könnt ihr Kellerfalten (Box pleats) beim Rock nähen, so wie ich das nach der Vorlage des New Girl Kleids gemacht habe (ich würde aber viel mehr Kellerfalten für einen bauschigeren Effekt empfehlen). Hierzu erfolgt auch jetzt meine Anleitung mit Verweis auf eine weitere Anleitung 😉

Kleid mit Kellerfalten

  1. Die Rocklänge wählt ihr natürlich wieder frei aus, ich habe eine Länge von ca. 50 cm. Für den Saum 2-3 cm und den oberen Teil zum Annähen ans Oberteil auch nochmal 2cm einplanen.
  2. Nun zur Rockbreite mitsamt Falten. Im Grunde genommen müsst ihr am Ende nur auf die Breite eures Oberteils kommen. Bei mir sind das 74 cm. Je mehr Stoff ihr habt, desto mehr Falten könnt ihr machen und der Rock bauscht sich mehr auf. Mein Oberteil ist an der unteren Kante, wo der Rock angenäht wird also 74cm breit, dementsprechend muss der Rock oben auch 74 cm breit werden. Und hier nun mein Tipp, um euch meine Probleme mit der Symmetrie zu ersparen: Schneidet euren Rock in zwei Teile, sodass ihr 2 Rechtecke habt, mit denen ihr weiter arbeitet. Ich habe nur einen Teil an den Enden zusammengenäht und musste mit dem Schlauch versuchen, eine symmetrische Anordnung der Falten hinzubekommen und ich kann nur sagen: es hat nicht wirklich gut funktioniert.Meine Rechnung zu den Falten ging folgendermaßen: Ich habe 123 cm breiten Stoff, minus 74cm meiner Oberteilbreite, ergibt das 49 cm Überschuss für die Falten. Die rundeste Zahl, um die Falten später nicht in mm berechnen zu müssen, ist 7. –>49:7=7. Also habe ich 7 Falten, die 7cm breit werden. Wenn ihr zwei Rechtecke habt, lässt sich das Ganze ja einfacher berechnen und die Falten gleichmäßiger verteilen.
    Meine Bilder sind jetzt logischerweise mit Schlauchvariante, aber das Prinzip ist das gleiche. Ich würde nur vorerst mit den zwei Rechtecken arbeiten und wenn die Falten fertig sind, beide Teile zusammennähen. Ist auch auf Anhieb besser zu sehen ob Oberteil mit Rockteil zusammenpassen.
  3. Jetzt also zu den Falten:
    Hierfür kann ich nur das Tutorial von Zwergnasebär empfehlen, da dort das Prinzip nochmal ganz genau und mit Zahlen gezeigt wird 🙂
    Wie im Schritt zuvor gesagt, meine wurden 7 cm groß. Dafür habe ich mir 2 Markierungen gemacht, in dem Abstand von 7cm und in der Mitte eine weitere, also bei 3,5cm. Eure nächsten Markierungen macht ihr dann genau so, aber beachtet eure Symmetrie. Die Mitte eurer Kellerfalte liegt dann bei der mittleren Markierung.
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  4. Nun die äußeren Markierungen aufeinander legen, die Mittlere liegt logischerweise genau bei der Hälfte (siehe Bild).
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    Die äußeren Markierungen sind auf meinem Bild mit Stecknadeln fixiert. Jetzt kommt ein wichtiger Teil, den ich bei meinem ersten Versuch nicht gemacht habe: an der Stelle wo die Markierungen aufeinander liegen eine Naht machen. Die Naht sorgt auch für einen schöneren Fall des Stoffs. Bei dem folgenden Bild ist die Position, wo die Naht hin soll, mit dem Geodreieck markiert.
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    Macht aber alle Nähte gleich lang!!! Wie lang die Naht ist, entscheidet ihr selbst, je nachdem wie der Rock aussehen soll. Wenn euer Rock von vornherein Falten werfen soll, wird diese kürzer, wenn ihr erst gegen Ende diesen Ausstelleffekt haben wollt, macht ihr sie logischerweise länger. Die Länge der Naht beträgt bei mir 6 cm. Das Ganze sieht jetzt so aus:
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  5. Nun nehmt ihr die Mitte und legt sie auf die Naht, die ihr eben gemacht habt. Bevor ihr den Rock ans Oberteil näht, befestigt die Falten mit einer Naht am Stoff innerhalb der NZG entlang.
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  6. Wenn ihr mit zwei Teilen gearbeitet habt, diese nun an den Seiten zusammen nähen.
  7. Den Rock nun in euer Oberteil stecken, dabei darauf achten, dass die rechten Seiten aufeinander liegen, also sich bedecken. Achtet darauf, dass eure Seitennähte des Rocks mit den Seitennähten des Oberteils abschließen.  Nun zusammennähen, Kanten zusammengefasst versäubern und Rockteil ausklappen. Ich habe noch eine zusätzliche Naht gemacht, ähnlich wie beim Ausschnitt, damit die NZG nicht umklappt. Ich finde es aber nicht sonderlich schön, daher empfehle ich das nicht weiter.
  8. Dann den Rocksaum umbügeln und feststeppen.

Alles bügeln und Yippie schreien!

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Mein erstes Tutorial. Yaaay! Jerseykleid. Teil 1

Im letzten Beitrag habe ich euch mein experimentelles Ergebnis zu einer Jerseyversion vom New Girl Kleid vorgestellt… Wer von euch daraufhin fleißig gesuchmaschint hat, jaaa.. es ist anders. Und es ist nicht rot. Na und? 😀 Wer Lust hat, kann nach dieser Anleitung nun nachnähen. Oder auch nicht. Wie es euch beliebt, wie meine Lieblings-/Hassromanfigur sagt. Wer noch nicht weiß, welches Kleid gemeint ist, bitteschön:

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Nur nochmal als Anmerkung. Ich bin keine sonderlich geübte Näherin, daher bin ich für Vereinfachungs-, Verbesserungs-, oder auch „oh gott, was hast du denn da gemacht“- Kritiken/Tipps sehr dankbar. Und ich freue mich, wenn sich jemand auf diesen Blog verirren und das tatsächlich ausprobieren sollte (bitte dann kurz kommentieren!).

Laber Rhabarber, hier also Teil 1: Wie nähe ich nun das Oberteil?!

Was ihr braucht!

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Die üblichen Nähutensilien, wie

  • Stecknadeln
  • Schneiderkreide
  • Maßband
  • Schere
  • Jerseynadel für die Nähmaschine
  • Schnittmusterpapier (Backpapier oder Butterbrotpapier geht notfalls auch, macht nur mehr Klebearbeit)
  • circa 2 Meter Jerseystoff (vor der Verarbeitung waschen und bügeln)
  • Passendes Garn
  • Ein Shirt als Vorlage

(Übrigens am besten die Anleitung erst einmal durchlesen, vielleicht sind andere Schrittreihenfolgen sinnvoller für euch, wie z.B. das Versäubern. Ich habe das am Ende gemacht, würde es aber vielleicht nach jeder Naht empfehlen.)
Also los geht’s!

Ich versuche die Anleitung möglichst präzise auch für absolute AnfängerInnen zu machen, wenn euch das zu banal ist, halt einfach nur die rote Schrift beachten…

  1. Jersey-Shirt mit schönem Ausschnitt zur Hand nehmen.
    Das wird nun die Vorlage für das Oberteil. In meinem Falle ist das ein Petrolfarbenes  Jerseykleid, das eng am Körper anliegt. Das Ganze am besten auch nochmal bügeln, um es besser aufs Schnittmuster übertragen zu können.
  2. Nun wird das Schnittmuster für das Oberteil angefertigt. Dafür Oberteil zur Hälfte falten, auf Schnittmusterpapier legen und die Nahtstellen übertragen.
    Beim Ärmelausschnitt möglichst genau arbeiten, damit beide Teile (Oberteil und Ärmel) später gut aufeinander passen. Ich habe an den Seitenteilen, an denen entlang genäht wird, jeweils einen Zentimeter Nahtzugabe (NZG) hinzugefügt, siehe Bild! Ich habe das Rückenteil (RT) und Vorderteil (VT) auf einen Bogen übertragen, da das Jerseykleid bis auf den Ausschnitt identisch ist. Die Unterschiede habe ich da in grün fürs RT und rosa fürs VT markiert. Dort  habe ich auch einen Zentimeter NZG hinzugefügt.
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    Hier seht ihr nochmal genauer, wie die Nähte übertragen wurden.
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    Ich habe natürlich nicht die ganze Länge des Jerseykleids aufs Schnittmusterpapier übertragen, da ich ja nur das Oberteil haben möchte. Die Länge habe ich einfach bestimmt, indem ich das Kleid angezogen habe und die Stelle knapp oberhalb der Hüfte markiert habe. Ab dann soll nämlich bei mir der Rockteil beginnen.
    Das Muster kann natürlich auch direkt auf Stoff übertragen werden, wird aber wahrscheinlich nicht ganz so präzise. Außerdem kann das angefertigte Schnittmuster wiederverwendet werden, wenn das Kleid nochmal in einer anderen Farbe genäht werden soll 😉
    Den Ärmel habe ich genau wie Vorder- und Rückenteil mit einem Zentimeter NZG an den Nahtstellen zum Oberteil und 3 Zentimeter am Ärmelende versehen.  Die Ärmellänge habe ich wieder angezogen nach Wunsch mit einer Sicherheitsnadel markiert, da die Ärmel zu schmal waren, um sie einfach hochzukrempeln. Das Kleid bei New Girl endet etwas oberhalb der Armbeuge.
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    So viel also zur Schnittmustererstellung. Das müsste bei euch jetzt in etwa so aussehen:
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    Hier nochmal die Details vom Ausschnitt für VT und RT:
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    (Der Pfeil auf dem Bild markiert den Fadenlauf, also in welche Richtung der Stoff liegen soll. Den habe ich jetzt einfach parallel zum Stoffbruch markiert, nur der Vollständigkeit halber 😉 Dazu gleich nochmal mehr.)
  3. Jetzt werden die Schnittmuster auf den Stoff (die linke Seite des Stoffs, also rechte, schöne Seite ist innen) übertragen.
    Ihr macht

    • 1 Vorderteil
    • 1 Rückenteil
    • 2 Ärmel
    • 1 Bündchen

    Ihr müsst jetzt das VT und RT im Stoffbruch legen. Ihr habt ja nur eine Hälfte des Oberteils als Muster, die andere Hälfte entsteht dann automatisch mit, wenn ihr den Stoff faltet (auf meinem Schnittmuster steht an der Seite auch wo der Stoffbruch sein muss). Anders geht es auch nicht 😉 Das wird jeweils einmal fürs VT und einmal fürs RT gemacht. Der Jersey sollte so ausgerichtet sein, dass der Stoff sich an eurem Körper stärker zur Seite dehnt, als nach unten. Wenn es anders herum wäre, würde euch der Stoff schnell ausleiern. Das ist übrigens der zuvor beschriebene Fadenlauf.  Wenn das immer noch nicht deutlich beschrieben ist, schaut einfach mal, wie eure Shirts im Schrank aussehen. Das ist das einfachste 😉
    Die Ärmel sollten sich auch nicht Richtung Hand dehnen, sondern am Oberarm.
    Wichtig! Achtet darauf, dass ihr noch einen langen Streifen von Stoff für den Ausschnittbund benötigt, also Muster gut auflegen! Der Stoffstreifen beträgt bei mir von 6cm breite und ca. 70cm Länge, dazu in Schritt 8, wie ihr eure Länge heraus bekommt, aber 70 cm müssten dicke reichen. (Ich habe das Bündchen erst gemacht, als die anderen Teile bereits ausgeschnitten und vernäht waren, daher erst in Schritt 8.)
    Der Fadenlauf ist beim Ausschnittbündchen parallel zur kurzen Kante, d.h. euer Stoff dehnt sich nach „außen hin“ stärker.
    Dummerweise habe ich jetzt nur ein Bild vom Ärmel gemacht, aber VT und RT funktionieren genauso, nur dass ihr euren Ausschnitt vorne und hinten berücksichtigen müsst. Also bitte nicht voreilig sein und am Ende zwei Vorderteile haben…:)
    Ärmel im Stoffbruch:
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  4. Alles ausschneiden!
    So sehen eure Teile ausgeschnitten und aufeinander gesteckt aus (die rechte Seite nach wie vor innen!):
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  5. Jetzt geht’s ans Erste Zusammennähen der Teile: VT und RT an Seiten und Schultern vernähen.
    Bei elastischem Stoff solltet ihr übrigens unbedingt eine Jersey-Nadel verwenden und einen Zickzack-Stich benutzen! Meine Sticheinstellung war Stichlänge: 1,4 und Stichbreite 3,5.
    Auf dem Bild nochmal zu sehen, welche Seiten vernäht werden sollen:
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    Nun die Ärmel schließen, also die Seite vernähen (siehe nächstes Bild).
  6. Jetzt einmal über alle Nähte bügeln! Die Nähte integrieren sich dann besser in den Stoff und halten auch besser. Außerdem ist das eine gute Vorbereitung für Schritt 8!
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    Markiert euch direkt danach mit einer Stecknadel am besten die Mitte der oberen Schulterpartie (also einfach wo der Stoffbruch ist) :
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  7. Jetzt näht ihr die Ärmel an euer Oberteil. Da das bei mir immer eine kognitive Herausforderung darstellt, hier nochmal beschrieben, welches Teil, wie herum liegen muss: Ihr dreht euren Ärmel jetzt auf die rechte Seite und steckt diesen in den Armausschnitt des Oberteils. Das Oberteil liegt aber immer noch auf der linken Seite. Steckt nun Ärmel und Oberteil zusammen. Die Achselnacht des Ärmels  trifft auf die Seitennaht des Oberteils. Die Stecknadel der Schulterpartie trifft auf die Schulternaht des Oberteils. Den Rest so zusammenstecken, dass der Stoff keine Falten wirft. Das Ganze vernähen und mit dem anderen Ärmel genauso verfahren.
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    Die Ärmelenden könnt ihr jetzt auch einklappen und mit eurem Zickzackstich vernähen für eine saubere Kante.
    (Bild hierzu erfolgt noch diese Woche!)
  8. Jetzt näht ihr ein Bündchen an den Ausschnitt, damit dieser versäubert ist, schöner aussieht und eine gewisse Spannung hat.
    Dazu nehmt ihr euer 70cm langes und 6cm breites  Stück Stoff und klappt zunächst den Stoff zur Hälfte, sodass ihr nur noch ein doppellagiges 3cm breites Stück habt.
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    Dann aufklappen und die beiden Seiten hin zu dieser durch das Bügeln entstandenen Mitte falten und das Ganze wieder bügeln.
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    Das Ganze zusammenklappen und wieder bügeln. Am Ende habt ihr nur noch ein 1,5cm breites Stück.
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    Messt die Gesamtlänge eures Ausschnitts einmal aus und kürzt die 70cm auf eure Ausschnittlänge minus ca.  1,5-2cm (der Bund ist also 1,5-2cm kürzer als der Ausschnitt).
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    Jetzt euren Bund kurz aufklappen (also auf die Breite von 3cm) und die langen Seiten aufeinander legen und zusammennähen, sodass die rechte Seite einmal im Kreis liegt. Wieder zusammenklappen auf 1,5cm.
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    Nun wird das Bündchen ans Shirt genäht. Euer T-Shirt liegt jetzt rechts herum (also richtige Seite außen). Nun legt ihr euer Bündchen mit der offenen Seite an die Kante des Ausschnitts (kurz nachdenken und schauen ob das so stimmen wird, ging bei mir nämlich zunächst schief ;-)) und steppt recht nah an der Kante entlang an.
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    Einmal bügeln und dann, aber diesmal mit gerader Sticheinstellung der Nähmaschine, knapp unterhalb des Bündchens entlang nähen. Somit faltet sich euer Bündchen nicht nach innen.
    (Das Bild zur Verdeutlichung dazu folgt noch diese Woche!)
  9. Alle Seiten versäubern, falls ihr das nicht zwischendurch immer mal wieder gemacht habt. Ich weiß leider nie genau, wann ich was versäubern muss, daher mache ich das am Ende. Sieht nicht so perfekt innen aus, reicht aber vollkommen aus.Fertig ist euer Oberteil!

Die Anleitung zum Rockteil gibt es nächste Woche. Diese fällt leider nicht ganz so präzise aus, da meine Logik von einem sehr begrenzten Ausmaß ist 😉