Letzte Ausflüge in den Winter: Wollpullover.

Es regnet, die Sonne scheint, es regnet, es ist zu warm im Wintermantel auf dem Fahrrad, dann ist es zu kalt, dann ist es windig, dann warm, dann matschig. Was auch eine Winterstimmung beschreiben könnte, deutet aber vor allem darauf hin, dass es bald Frühling wird! Daher möchte ich noch die Gelegenheit nutzen, ein Winterprojekt vorzustellen, das auch nur wirklich dann getragen werden kann. Ein genähter Wollpullover.

Wollpullover kragen

Das Modell habe ich bereits in zahlreichen Varianten auf anderen Blogs begutachten können, hier also nun meine Version des Modells 109 aus der burda style 10/2015.

Wollpullover front draußen

Wollpullover front
Fotos: Markus Ries

Genäht in Größe 34, aus Faulheitsgründen ohne Reißverschluss. Das Nähen ist tatsächlich schon über ein Jahr her, auf jeden Fall ging es sehr zügig. Der schwarze dicke Stoff ist eine schöne Wolle mit hübschem Muster und wurde auf dem Stoffmarkt ergattert. Der Pullover ist an sich sehr bequem, er ist aber  besser für kalte Tage geeignet, an denen man sich nicht ständig an- und wieder ausziehen muss. Als etwas nachteilig empfinde ich die Zusammensetzung der Teile, da sich bei Bewegung der Schultern der komplette Pullover nach oben bewegt. Kein Dauerbrenner also, aber an ausgewählten Tagen gerne ausgeführt.

Heute zeigt euch Nina beim Me-Made-Mittwoch ein tolles Kleid mit sehr schönem Ausschnitt sowie ihr Statement mitsamt Kopfbedeckung zum Weltfrauentag!

Auf bald!

Seweryna.

 

 

 

Shirt in blau blau blau.

Das letzte Wochenende stand unter dem Motto Blog füttern und verschönern. Trotz einiger widriger Umstände war mein Besuch bei guten Freund*innen wundervoll und entspannt. Es wurde gestrickt, fotografiert, Blog bearbeitet, gemampft (Germknödel und Käsespätzle  – wer ist da nicht im Himmel?) und vor allem die tolle Gesellschaft genossen.

Zum Stricken kann ich vorerst nicht viel berichten, mein Pullover versucht nun nach vier Jahren seinen dritten Anlauf als neues Modell. Wir werden sehen, wie sich diese Geschichte noch entwickeln wird. Mich bangt es jetzt schon, zu wenig Wolle zu haben…
Katharina, die heute zum Me-Made-Mittwoch einlädt, kann übrigens bereits eine wunderschöne Strickjacke ihr Eigen nennen.

Fotografiert werden konnte ein neues Shirt , das den direkten Weg in meine Alltagsgarderobe gefunden hat. Ungewohnt in Blau, mal was Neues für mich. Bequemlichkeitsfaktor dank Jersey sehr hoch. Aber seht selbst.

dsc06585dsc06579dsc06612Fotos: Markus Ries.

Das Schnittmuster ist das Comino Cap Top von Kitschy-Coo. Das Shirt ist eigentlich ein Probestück für ein Kleid, das ebenfalls in meiner Garderobe gelandet ist (Bilder folgen noch). Nachdem das PDF-Schnittmuster geklebt war, ging das Nähen des Shirts für meine Verhältnisse extrem schnell. Anpassen musste ich nicht viel, es wurde lediglich etwas in der Weite geämdert. Unspektakulär, bequem, einfach, aber mit schönem Herzausschnitt (der beim zweiten Exemplar wesentlich besser gelungen ist).

Liebsten Dank an den Herrn Fotograf, der sich trotz Krankheit in die engsten Nischen der Wohnung positionierte, um ein schönes Foto zu machen! Des Weiteren existiert dank seiner Motivation nun auch ein Impressum mit schönen Bildern 🙂

 

 

Pullover.

Zum neuen Jahr möchte ich euch das erste selbst genähte Kleidungsstück für meinen Freund vorstellen. Eine große Herausforderung, da es dem eigenen Stil entsprechen und bequem sein sollte. Und dann sind Schnitte für Männer auch noch sehr rar.
Das richtige Modell habe ich dann in der CUT Nr.14 gefunden.

Das gewählte Modell ist der Tom Sweater von Hien-Le  mit einer (fast) verdeckten Tasche im Brustbereich.

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Zum Schnitt: Für den Freund waren die Ärmel definitiv zu breit und zu lang, sie wurden um einige Zentimeter geschmälert. Der eingearbeitete Gummi im Bund ist leider etwas eng geraten und rutscht etwas nach oben. Ich spiele hier auf Zeit 😉 Der Ausschnitt ist für T-Shirt-Träger etwas breit, sieht aber in Kombination mit einem Hemd toll aus. Diesmal war ich auch mit der Anleitung der CUT weitestgehend zufrieden, wobei die Maßangaben doch recht vage waren. Insgesamt ein gelungenes Exemplar.

Auf bald!

Seweryna.

Weihnachtskleid: Finale.

Weihnachten steht nun wirklich vor der Tür, die letzten Geschenke sind noch in der Produktion und der Weihnachtsstress ist fast bezwungen. Und Stress meine ich nicht negativ. Jedes Jahr aufs Neue entscheide ich sehr kurzfristig, nun doch meine Geschenke selbst zu machen. Und das ist schön, da viel Zeit drin steckt. Und Überlegungen, was den Liebsten gefallen könnte. Das macht die Weihnachtszeit für mich so besonders.

Und ich habe es geschafft, mir selbst ein Geschenk zu machen. Denn mein Weihnachtskleid ist fertig geworden und es gefällt!

Bei meinem letzten Zwischenstand des Weihnachtskleid-Sew-Alongs, habe ich behauptet, ich sei fast fertig *räusper*. Eine Kommilitonin, von der ich erfahren habe, dass sie Maßschneiderin ist, wurde aber noch in der gleichen Woche konsultiert. Und so wurde nochmal gefühlt das halbe Kleid auseinander genommen. Aber jetzt hat sich das Kleid von Okay zu wunderbar gewandelt!

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Es wurden im Rücken nochmals zwei Abnäher eingefügt, um das Kleid taillierter zu machen, zudem wurde an den Seiten noch einiges weg genommen. Insgesamt ist es also zum letzten Zwischenstand um mindestens 3 cm schmaler geworden. Komischerweise steht nun der Rückenausschnitt etwas ab. Vielleicht ändere ich das irgendwann nochmal wenn ich Tipps bekomme. Ach und den Saum habe ich diesmal sogar per Hand angenäht!

Ich möchte mich von Herzen bei den Organisatorinnen des diesjährigen Sew-Alongs, Dodo und Yvonne bedanken, die alle Nähbegeisterten wieder auf einer Plattform versammelt haben, um zusammen etwas Wundervolles zu erschaffen. Alle für sich, aber irgendwie auch gemeinsam. Hier entlang zur weihnachtlichen Modenschau der anderen Weihnachtskleider!

Ich wünsche euch allen tolle und besinnliche Weihnachten, auf bald!

Sew.eryna.

 

 

Willkommen kleiner J.

Mein bester Freund gehört wohl zu den glücklichsten Menschen dieser Welt. Er und seine wundervolle Frau sind vor kurzem Eltern geworden. Und ich somit ja irgendwie auch zur Tante! 🙂 Alles Liebe ihr Drei!
Irgendwie war mir dieses Babyklamotten Nähen und der Hype darum zunächst sehr suspekt. Alle Äpfel, Birnen, Prinzessinnen, Wale und Delphinstoffe wurden von mir auf dem Stoffmarkt gemieden. Bis zu dem Zeitpunkt, als klar war, dass ich etwas für das Baby nähen möchte. Also schönen Stoff ausgewählt, Schnitt von Schnabelina geschnappt und angefangen, einen Body zu nähen. Und auf einmal konnte ich es nachvollziehen. Mit jeder Naht nahm dieses *ohh ist das süß, das ist ja winzig*-Gefühl zu.

Hier ist er also, der persönliche Body von J. mit Streifen und Piraten 🙂

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Ich freue mich drauf, wenn er hineinwächst und darin die Welt erkundet!

Auf bald!

Seweryna.

 

Pläne sind dafür da, um über den Haufen geworfen zu werden.

Und der Titel dieses Beitrags sagt schon sehr viel über meinen Näh- und Entscheidungsprozess des diesjährigen WeihnachtsKleid-Sew-Alongs. Wir sind mittlerweile bei Teil 3 angelangt.

Hier zur Erinnerung mein letzter Plan:

Das Snowball-Kleid in einem schönen Orange.

Im Stoffladen meines Vertrauens gab es jedoch nichts, das meiner Vorstellung irgendwie nahe kam. Zudem bin ich auch noch fast in Ohnmacht gefallen, als ich die komplette Anleitung zum Schnitt vor mir liegen sah. Keine gute Ausgangslage also. Lieber ein kleines Projekt suchen, das auch in der stressigen Weihnachtszeit Freude bereitet.

Der eigene Stoffvorrat gab einen schwarz-gemusterten Stoff von sich preis. Er wollte mal ein Cambie-Dress werden aber ein kleines Schwarzes für Weihnachten wurde auch genehmigt. Von weitem erinnert es mich an Gefieder.
Ich habe mich dann für Modell 2A aus der burda easy HW 2016 entschieden.

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Risiko. Ohne Probeteil, auf Größe 35 geändert. Dafür bin ich sehr zufrieden. Der nahtverdeckte Reißverschluss hat nicht viel mit verdeckt zu tun, aber sonst passt es akzeptabel. Es fehlen noch: der Besatz, die 3/4 Ärmel und der Saum.

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Vielleicht nehme ich das Kleid als Grundlage für Veränderungen, um noch eine Version aus Samt zu nähen. Wenn ich vor Weihnachten noch Zeit finde *ho ho ho*.

Die Fortschritte der anderen Weihnachtskleider findet ihr wieder beim Me-Made-Mittwoch! Auf diese Abendlektüre freue ich mich besonders!

Auf bald!

Seweryna.

 

 

Fort- und Rückschritte: Weihnachtskleid (geistig) nähen.

Beim zweiten Treffen des WKSA ist das Thema Stoff und Schnitt. Bei den anderen Teilnehmerinnen habe ich schon tolle Projekte sowie erste Nähschritte gesehen! Irgendwie habe ich mich selbst dazu konditioniert, dass unser Weihnachtskleid-Sew-Along Treffen immer Montags ist..Naja. Ich schleiche mich mal ganz heimlich herein und hoffe niemand merkt meine Verspätung. Wie immer.

Zum Stand der Dinge.

Stoff: Ich träume von einem schönen Orange. Mag ich sonst nicht, aber das habe ich jetzt so visualisiert und Lust auf Neues. Mensch kann ja nicht immer in Bordeaux, Petrol und Grün rumrennen. Dafür muss ich aber noch zum Stoffgeschäft.

Schnitt: Ich habe mich gegen das Blutsgeschwister-Dirndl entschieden, das ist mir derzeit irgendwie zu putzig. Zu meinem A-Linienkleid mit Kragen konnte ich leider nichts finden, das genau dem entspricht was ich haben will. Ich muss wirklich mal einen Workshop zu Kleiderkonstruktionen belegen… Aber die anderen MMM-Teilnehmerinnen haben mir tolle Unterstützung gegeben. Malou hat mir diesen Schnitt von Waffle-Patterns empfohlen und das soll es nun auch werden:

Snowball.png
 Bild: www.Wafflepatterns.com

Es kommt meiner Vorstellung sehr nah. Vielen Dank dafür!

Jetzt hoffe ich nur noch, dass meine Hausarbeit sich bis Samstag von alleine schreibt, damit ich am Wochenende losziehen kann…Träumen kann ich ja mal 🙂

Auf bald!

Seweryna.